ENDLICH SONNENZEIT

7 TIPPS FÜR DIE VOLLE VITAMIN D DOSIS

...​ausführlich erklärt finden Sie die 7 Tipps unten...
  1. AB APRIL STEHT DIE SONNE WIEDER STEILER...
  2. VITAMIN D IM SOMMER EINNEHMEN: JA ODER NEIN?
  3. WIEVIEL SONNE REICHT AUS?
  4. UNGESCHÜTZT? 
  5. WELCHER HAUTTYP BIN ICH?
  6. WELCHER LICHTSCHUTZFAKTOR IST DER RICHTIGE?
  7. WANN SOLLTEN WIR IN DIE SONNE GEHEN?

VITAMIN D FÜHRT EIN DOPPELLEBEN

Vitamin D ist der große Verwandlungskünstler, denn es führt ein Doppelleben.

Entdeckt in den 1920er Jahren gab man dem Vitalstoff aus Lebertran, der Rachitis heilen konnte, den freien Platz nach den Vitaminen A, B und C und nannte es Vitamin D. Die Rachitisforschung erkannte bereits den Zusammenhang mit der Sonne, denn die Kinder, die unter der Smogglocke in den Großstädten lebten, erholten sich unter Sonnenlicht signifikant. Lange Zeit hat man Vitamin D deshalb nur mit dem Knochen- und Mineralstoffwechseln in Verbindung gebracht.

Mittlerweile weiss man, dass Vitamin D multitaskingfähig ist und ein sehr viel weiteres Wirkungsspektrum besitzt.

Der Grund: Es unterscheidet sich eklatant von anderen Vitaminen, denn es kann sich in ein Hormon verwandeln.

Hormone sind biochemische Signalstoffe, die in die Zelle diffundieren können. Interessant: Fast jede Zelle hat einen Vitamin D Rezeptor.

Dort kann das Sonnenhormon wichtige Regulationsfunktionen in Gang setzen und das körpereigene Antibiotikum bilden.

Denn ganz gleich, ob es sich um eine erhöhte Infektanfälligkeit handelt, um Autoimmunkrankheiten, um degenerative Beschwerden oder um Probleme wie Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen und Demenz, ein Vitamin-D-Mangel ist laut aktuellen Studien ursächlich am Geschehen mitbeteiligt. 
 

IHR KÖRPEREIGENES ANTIBIOTIKUM

Unser Immunsystem erzeugt seine eigenen Abwehrstoffe und schützt uns so gegen Infekte.
Entsteht eine Entzündung im Körper, können die betroffenen Zellen Vitamin D anfordern und in ihren Zellkern einladen.
Dort stellt es dann das körpereigene Breitbandantibiotikum her, dass Zellwände von Erregern durchbrechen und sie absterben lassen kann. Ohne Sonne fällt dieser Schutz weg.

Durch unsere moderne Lebensweise – man kann es auch selbstgewählte Dunkelhaft nennen - unseren häufigen Aufenthalt in geschlossenen Räumen, lange Bekleidung und Einsatz von Sonnenschutzmitteln - wird nicht ausreichend Vitamin D in der Haut hergestellt.

Im FRÜHJAHR und im SOMMER hat die Sonne auch bei uns genug Kraft, Vitamin D unter der Haut zu produzieren, allerdings gibt es auch da wichtige Verhaltensregeln. Ganz genau können Sie das in dem Buch  LICHTBADEN nachlesen.  


7 TIPPS FÜR RICHTIGES SONNENBADEN

  1. AB APRIL STEHT DIE SONNE WIEDER STEILER: Dann gilt die Faustregel, der Einstrahlwinkel auf die westliche Halbkugel nimmt jetzt bis zur Sonnwende im Juni zu, zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne am steilsten. Doch danach nimmt der Winkel stetig ab, Ende September verliert die Sonne über den Herbst Winter wieder ihre Kraft. Im Frühling Sommer sind wir luftig gekleidet, dh die Sonne kann bis auf unsere Haut durchdringen, wo sie unter den Epidermis-Schichten Vitamin D produziert. Übrigens das einzige Vitamin, das der Körper selbst herstellen kann.
  2. VITAMIN D EINNEHMEN JA ODER NEIN?  Auch im Sommer kann Ihr Vitamin D Spiegel zu gering sein. Sie müssen ihn messen. Ein Bluttest bringt Sie auf den Stand der Dinge. Der Spiegel sollte zwischen 40 und 60 ng liegen, es gibt Vitamin D Spezialisten, die auf 80 ng setzen. Liegen Sie unter 40 ng spricht man von einem Mangel. Liegen Sie über 60-80 ng könnten sich Nierensteine bilden oder die Arterien verkalken. Gerade jetzt in der Pandemie ist es von zentraler Bedeutung Ihren Wert genau zu kennen. WICHTIG: Nehmen Sie Blutverdünner ein? Dann sollten Sie auf die Kombination mit Vitamin K verzichten. Bitte besprechen Sie die Vitamin D Einnahme IMMER mit dem Arzt.
  3. WIEVIEL SONNE REICHT AUS? Es gibt eine einfache Formel, die man sich gut merken kann. 25% der Hautoberfläche sollte je nach Eigenschutzzeit der Haut bis zur so genannten "Rötungsgrenze" (siehe unten) ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein. Wieviel sind 25%? Gesicht, Dekolleté, Unterarme, Hände.
  4. UNGESCHÜTZT? Was wir von unseren Eltern gelernt haben, sich schon im Hotelzimmer mit Sonnencreme einzureiben, ist auf jeden Fall falsch. Wir müssen umdenken. Um sich die täglich notwendige Vitamin D Dosis abzuholen, müssen mindestens die oben beschriebenen 25% (gerne auch mehr) der Hautoberfläche ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein. Warum? Weil Sie so genug Vitamin D produzieren, um Ihr System ausreichend zu versorgen. ABER - natürlich sollen Sie keinenfalls einen Sonnenbrand bekommen. Wie lange also dürfen Sie Ihre Haut ungeschützt der Sonne aussetzen? Das kommt auf Ihren Hauttyp an.
  5. WELCHER HAUTTYP BIN ICH? Es gibt 6 Hauttypen. Der keltische, sehr helle Typ, darf ca 10 Minuten ungeschützt in der Sonne bleiben. Der nordische, helle Typ kann zwischen 10 und 20 Minuten in die Sonne. Der mitteleuropäische Mischtyp mit mittlerer Hautfarbe zwischen 20 und 30 Minuten. Der mediterane Typ mit bräunlich, oliver Haut sogar etwas mehr als 30 Minuten. Typ 5, der dunkle Typ mit hellbrauner bis dunkler Haut bis zu 90 Minuten und der sehr dunkle Hauttyp mit dunkelbrauner Haut ebenfals bis zu 90 Minuten.Der Begriff Rötungsgrenze bedeutet nicht, dass Sie rot wie ein Hummer werden dürfen, sondern, dass sich die Haut sanft zu röten beginnt, man spürt es auch daran, dass sie heiß wird und leicht zieht. 
  6. WELCHER LICHTSCHUTZFAKTOR IST DER RICHTIGE? Nach Ihren spezifischen Sonnenminuten sollten Sie sofort einen Lichtschutzfaktor auftragen oder in den Schatten gehen. Auch hier kann man seinen individuellen Wert errechnen: Multiplizieren Sie Ihre persönliche Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor und ziehen Sie 40 % ab. Damit erhalten Sie die Minutenzahl, die Sie in der Sonne bleiben dürfen. Ein Beispiel: Sie sind der helle Hauttyp und können 10 Minuten in der Sonne bleiben. Multiplizieren Sie diese 10 Minuten mit dem Lichtschutzfaktor 25, sind Sie bei 250. Abzüglich 40% (=100) bleiben 150 Minuten oder 2,5 Stunden sorglose Sonnenzeit.
  7. WANN SOLLTEN WIR IN DIE SONNE GEHEN? Um aktiv Vitamin D aufzubauen, sollten Sie zwischen 10 und 16 Uhr in die Sonne gehen, später hat sie nicht mehr genug Kraft, um die volle Dosis zu produzieren. Und noch ein kleiner Hinweis: Mittags im Sommer badet Sie die Sonne mit 130 000 Lux. In geschlossenen Räumen kommen Sie maximal auf 800 Lux. Also raus ans Sonnenlicht. Es ist gratis, immer verfügbar und unmedikamentös. Nützen Sie dieses Geschenk der Natur täglich.

Sollten Sie noch Fragen haben, bitte mailen Sie uns unter info@devaproducts.com