Biohacking verbindet Biologie mit moderner Technologie

Biohacking - alltagsfitter Gesundheitstrend

Biohackung ist der neue Gesundheitstrend. Das Modewort bedeutet übersetzt in etwa "Verbessere systematsich Deine Gesundheit durch Hacks (erprobte Methoden)" und kommt ursprünglich aus dem amerikanischen Spitzensport. Erhobene Parameter, d.h. körperliche Messwerte z.B. aus Blut, Körperfett, Knochendichte usw. gelten als Basis für ein gezielt eingesetztes persönliches Gesundheitsprogramm.

Biohacking verbindet Biologie mit moderner Technologie. Die Bewegung startete um 2005 in den USA und findet inzwischen weltweit Anhänger. Biohacker suchen nach Schwachpunkten im menschlichen Körper und dann gezielt nach Methoden, sie durch verbesserte Lebensweise auszugleichen. Bereiche wie Schlaf, Bewegung, Ernährung usw. werden unter das Brennglas geschoben.

Wenn man diese etwas übertechnisierten Termini in einfache Sprache übersetzt - wird es interessant: Stellen Sie Ihre Gesundheitsgewohnheiten auf den Prüfstand. Wenn Sie mehr Leistung bringen wollen - okay. Wenn es Ihnen aber um Gesundheitsvorsorge oder mehr Wohlbefinden geht - umso besser. Wie Sie es drehen oder wenden, ein persönliches Gesundheitsprogramm ist das beste, was Sie für sich tun können. In diesem Sinne könnte man einen Ayurveda Arzt als Biohacker bezeichnen, nur dass sein Messinstrument die Pulsdiagnose ist. Möchte er Blutwerte, Knochendichte oder andere aussagekräftigen Paramenter einbeziehen, setzt er diese aber stets in das gesamtheitlich betrachtete Bild Ihres Körpers ein.

Natürlich gibt es im Biohacking so viele Disziplinen wie in der Medizin. Empfehlenswert ist es - einfach anzufangen. Lassen Sie uns ein paar Bereriche näher ins Auge fassen:
  1. CHECKING : Starten Sie mit Tests beim Haus- oder Ayurveda-Arzt, Blutwerte, Cholsesterin, Vitamin D, Vitamin B12, Kalium, Magnesium, freie Radikale usw. Nehmen Sie es als Start, sich selbst besser kennenzulernen.
  2. HOCHWERTIG: Stellen Sie sicher, dass Sie so hochwertig wie möglich essen. Ihre Nahrung sollte ganz frisch, immer kurz vor dem Essen zubereitet und wenn möglich in Bioqualität sein.
  3. INTERVALLE : Schon in den alten vedischen Texten wird die Zeit zwischen den Mahlzeiten als Rasayana (Verjüngungsmittel) bezeichnet. In der nahrungsfreien Zeit (der Körper benötigt ca 40% Ihrer Energie nur für die Verdauung) entsorgt unser System Zellmüll und Giftstoffe und regeneriert. Heute nennt man das intermittierendes Fasten. (Checken Sie in diesem Zusammenhang auch unseren Blogbeitrag über AUTOPHAGIE). Sie gönnen Ihrem Körper die Pause, die er für Verdauung und Verstoffwechslung der Nahrung braucht, um seine Reparaturprogramme ungestört ausführen zu können. Beginnen Sie diese Hacks erst langsam, etwa mit ein oder zwei Tagen die Woche. Beachten Sie, das selbst warmes Zitronenwasser mit Honig oder der geliebte Capuccino am Morgen das Fasten bereits unterbricht, weil der Insulinspiegel ansteigt.
  4. ENTGIFTUNG: Ein Entgiftungsprogramm entlastet Ihren Körper und eleminiert ungebetene Gäste wie Einlagerungen durch Autoabgase, Pestizide, sauren Regen oder der Nahrung beigegebene Konservierungsstoffe. Im vedischen Sinne entgiften Sie Ihr System durch ein gezieltes Detox (das Sie mindestens 2 x im Jahr durchführen sollten)  aber auch von Lärm, negativen Gefühlen, Schmerz, Angst oder chronischem Stress. Dieses Programm sollte Ihnen ein erfahrener Ayurveda-Arzt zusammen stellen oder noch besser auf die Haut schneidern. Nennen Sie es einfach Ihr persönliches RESET Programm.
  5. LICHT: Wer nicht ans Licht geht und das täglich, verordnet sich selbst Dunkelhaft. Denn unsere Genetik hat sich unter Licht entwickelt. Das heißt, all unsere Vitalfunktionen arbeiten nach der inneren Uhr, die sich wiederum am Licht kalibriert. Modernste Wissenschaft weist nach, dass Lichtmangel, ernsthafte Krankheiten wie  Diabets, Herzkreislauferkrankungen, Fettleibigkeit oder Schlaflosigkeit uvm begünstigt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Buch LICHTBADEN
  6. FLÜSSIGKEIT: Die alte Regel man sollte 2 - 3 Liter Wasser (je nach Körpergewicht) trinken, konkretiesiert der Ayurveda noch:Trinken Sie heiß, um damit Ihren Körper zu reinigen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Aber auch Säfte oder Smoothies versorgen Ihren Körper nicht nur mit der wichtigen Flüssigkeit, sie liefern wertvolle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. 
Natürlich gibt es im Biohacking noch viel mehr Disziplinen, was den Rahmen eines Blogeintrages sprengen würde.

Wir hoffen, wir haben Sie für das Thema sensibilisiert. Die wichtigste Message ist: Fangen Sie an. 

Enden wollen wir mit einem ganz konkreten HACK TIPP.
Wollen Sie sich besser ernähren?
  • ganz unkompliziert?
  • grüner?
  • ohne zeitraubenden Aufwand?
  • ohne das Risiko, dass die guten Vorsätze schnell wieder scheitern?
  • leicht in den Alltag integrierbar?
  • dann ersetzen Sie eine Mahlzeit durch frische Rohkost
  • oder gewähren Sie sich zwischendurch einen Nährstoff Boost

HACK TIPP- Was ist der Unterschied zwischen einem frischen Saft und einem Smoothie?

  1. Frisch zubereitete Säfte sind reich an Nährstoffen, ohne Ballaststoffe zuzuführen. Sie sind daher leichter verdaulich.
  2. Smoothies wiederum binden Nährstoffe besser als Saft, weil sie sich zu großen Teilen im Zellgewebe befinden und dort durch den Mixvorgang herausgelöst werden.

Säfte 

Mit frisch gepressten Rohkostsäften aus besten Zutaten können wir unsere Nährstoffversorgung verbessern, vorausgesetzt, dass die Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme der Zutaten auch im Saft landen. Manche Entsafter zerstören durch Wärmezufuhr oder Oxidation Enzyme und Nährstoffe, was letztlich auch den Geschmack negativ beeinflussen kann.
Empfehlenswert sind daher sogenannte Slow Juicer, deren Name von der niedrigen Drehzahl herrührt. Sie haben den Vorteil, dass wenig Wärme auf die Zutaten einwirkt und sie auch kaum oxidieren.
Beim Rolls-Royce der Slow Juicer, dem Angel Juicer bewirken Presswalzen mit sehr hoher Kraft, dass selbst die letzten Tropfen Flüssigkeit aus den Zutaten gepresst werden. Er ist daher auch hervorragend für Gemüse geeignet. Als Erfinder des Twin-Gear Juicers (mit Doppelwalze) ist Angel Juicer einer der Pioniere unter den Entsafter-Herstellern. Das Unternehmen zählt zu den innovativsten am Markt und hat zahlreiche Patente inne. Aber auch günstigere Slow Juicer wie der Rhino von Byzoo bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Rezept Karotten, Ingwer, Kurkuma, Apfel Saft

Zutaten pro Portion:
2 Äpfel - geachtelt (das Kerngehäuse nicht entfernen)
2 große Karotten
1 Scheibe Ingwer ungeschält
1 frische Kurkuma Wurzeln ungeschält 

Geben Sie alles in den Angeljuicer, stoßen Sie mit dem Holzstößel gut nach.
Trinken Sie den Hochgenuß sofort (gerne mit Strohhalm, da der frische Kurkuma sehr gelb ist)

 

Smoothies

Mit Hilfe eines Hochleistungsmixers (wir empfehlen den Bianco Puro) wird die Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen, so dass die wertvollen Bestandteile aufgespalten werden. Wir können die Kost so besser verdauen. In Mixern der früheren Generationen fällt dieser Aufspaltprozess wesentlich weniger effizient aus. Auch wenn wir Obst oder Gemüse essen und nicht gut kauen, also zu schnell oder zu unaufmerksam sind, gelangen wir nicht an diese für den Körper so wichtigen Nährstoffe. Die Mixer nehmen uns damit fürwahr die Arbeit ab. Machen Sie sich klar: Nicht gut aufgespaltene Nährstoffe gehen Ihrem Körper dann einfach verloren. Dann doch lieber ein Glas köstlicher Smoothie?

Hier zum Ausprobieren ein einfaches Rezept für einen frischen, grünen Smoothie, den Sie in einem Mixer ganz unkompliziert zubereiten. Durch die Avocado und die Banane wird der bittere Geschmack des Blattgrüns etwas „entschärft“, somit ist er auch für Einsteiger bestens geeignet.

Zutaten:
1 handvoll Feldsalat
1 Bund Rucola / Rauke
½ Gurke
½ Avocado
1 Banane
½ Liter Wasser (wenn Sie es flüssiger mögen auch mehr)

Zubereitung:
Die Zutaten vorbereiten: Salate waschen, Avocado, Gurke, Banane schälen und grob klein schneiden, alles mit dem Wasser in den Mixer packen und auf den Knopf drücken. Der Puro mixt sogar im Intervall für Sie. 

Prost! Ihr Organismus wird es Ihnen danken.
 

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