Lebenselixir Sonne

Vitamin D & Virenabwehr

  1. KRAFTLOSE SONNE AB OKTOBER
    ...ausführlich erklärt finden Sie die 7 Tipps unten...
  2. VITAMIN EINNEHMEN JA ODER NEIN?
  3. TROPFEN ODER TABLETTEN UND WELCHE DOSIS?
  4. WAS MUSS MAN WÄHREND DER PANDEMIE BEACHTEN?
  5. VERGESSEN SIE MAGNESIUM NICHT
  6. ANS LICHT TROTZ VITAMIN D EINNAHME?
  7. WINTERDEPRESSION?


DOPPELLEBEN

Vitamin D ist der große Verwandlungskünstler, denn es führt ein Doppelleben.

Entdeckt in den 1920er Jahren gab man dem Vitalstoff aus Lebertran, der Rachitis heilen konnte, den freien Platz nach den Vitaminen A, B und C und nannte es Vitamin D. Die Rachitisforschung erkannte bereits den Zusammenhang mit der Sonne, denn die Kinder, die unter der Smogglocke in den Großstädten lebten, erholten sich unter Sonnenlicht signifikant. Lange Zeit hat man Vitamin D deshalb nur mit dem Knochen- und Mineralstoffwechseln in Verbindung gebracht.

Mittlerweile weiss man, dass Vitamin D multitaskingfähig ist und ein sehr viel weiteres Wirkungsspektrum besitzt.

Der Grund: Es unterscheidet sich eklatant von anderen Vitaminen, denn es kann sich in ein Hormon verwandeln.

Hormone sind biochemische Signalstoffe, die in die Zelle diffundieren können. Interessant: Fast jede Zelle hat einen Vitamin D Rezeptor.

Dort kann das Sonnenhormon wichtige Regulationsfunktionen in Gang setzen und das körpereignene Antibiotikum bilden.

Denn ganz gleich, ob es sich um eine erhöhte Infektanfälligkeit handelt, um Autoimmunkrankheiten, um degenerative Beschwerden oder um Probleme wie Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen und Demenz, ein Vitamin-D-Mangel ist laut aktuellen Studien ursächlich am Geschehen mitbeteiligt. 
 

IHR KÖRPEREIGENES ANTIBIOTIKUM

Unser Immunsystem erzeugt seine eigenen Abwehrstoffe und schützt uns so gegen Infekte.
Entsteht eine Entzündung im Körper, können die betroffenen Zellen Vitamin D anfordern und in ihren Zellkern einladen.
Dort stellt es dann das körpereignene Breitbandantibiotikum her, dass Zellwände von Erregern durchbrechen und sie absterben lassen kann. Ohne Sonne fällt dieser Schutz weg.

Durch unsere moderne Lebensweise – man kann es auch selbstgewählte Dunkelhaft nennen - unser häufiger Aufenthalt in geschlossenen Räumen, lange Bekleidung und Einsatz von Sonnenschutzmitteln - wird nicht ausreichend Vitamin D in der Haut produziert.

Im schlechtesten Fall fahren Sie aus der Wohnung mit dem Fahrstuhl in die Tiefgarage, mit dem Auto in die Tiefgarage des Büros, tagsüber essen Sie kurz in der Kantine Mittag und fahren mit dem Auto wieder nach Hause.

JAHRESZEITEN
Und auch wenn das ein Extremfall ist, im Winter gibt es solche Tage auf jeden Fall. Aber selbst wenn Sie im Winter ans Licht gehen, hat die Sonne nicht genug Kraft. In der nördlichen Hemisphäre ist die Sonneneinstrahlung in der Zeit von Oktober bis April bei weitem nicht stark genug, um die Vitamin-D-Produktion anzuregen.

Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung besonders im HERBST WINTER den Einsatz von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel. Vor allem Schwangere, Stillende, kleine Kinder und ältere Menschen sind oft von einem Vitamin D-Mangel betroffen.

Im FRÜHJAHR und im SOMMER hat die Sonne auch bei uns genug Kraft Vitamin D unter der Haut zu produzieren, allerdings gibt es auch da wichtige Verhaltensregeln. Ganz genau können Sie das in dem Buch  LICHTBADEN nachlesen.  


7 TIPPS FÜR SIE

Was also können wir tun, um jetzt im Herbst optimal vorzugehen?
  1. KRAFTLOSE SONNE AB OKTOBER - ab Ende Sepzember bis Anfang April gilt die Faustregel: Wenn der Einstrahlwinkel auf die westliche Halbkugel zu gering ist, muss man Vitamin D einnehmen. Auch tragen wir lange Jacken und Hosen, dh also eigentlich sind nur Hände und Gesicht der Sonne ausgesetzt, auch das ist viel zu wenig Fläche.
  2. VITAMIN D EINNEHMEN JA ODER NEIN? Auf jeden Fall, allerdings nicht in den luftleeren Raum hinein. Was bedeutet das? Ihr Vitamin D Spiegel muss gemessen werden (auch bei Kindern). Ein Bluttest bringt Sie auf den Stand der Dinge. Der Spiegel sollte zwischen 40 und 60 ng liegen, es gibt Vitamin D Spezialsiten die auf 80 ng setzen. Liegen Sie unter 40 ng spricht man von einem Mangel. Liegen Sie über 60 ng könnten sich Nierensteine bilden oder die Arterien verkalken. Gerade jetzt in der Pandemie ist es von zentraler Bedeutung Ihren Wert genau zu kennen. WICHTIG: Sollten Sie Blutverdünner einnehmen, bitte besprechen Sie Vitamin D Einnahme IMMER mit dem Arzt, auf die Kombination mit Vitamin K bitte verzichten.
  3. TROPFEN ODER TABLETTEN UND WELCHE DOSIS? Ist Ihr Spiegel im Lot genügt es täglich 50 Einheiten pro kg Körpergewicht einzunehmen. Allerdings sollten Sie das von einem Arzt ausrechnen lassen. Wichtig: Tropfen sind offenbar für den Körper besser als eine Einmalgabe von 20 000 Einheiten in der Woche. Warum? Zuviel Vitamin D schiebt unser Organismus in die (nicht sehr lange vorhaltenden) Vitamin D Speicher. Brauchen die Zellen dringend Vitamin D können Sie es anfordern, doch es muss dann erst aus den Speichern herausmobilisiert werden. Tropfen Sie täglich, steht Vitamin D schneller zur Verfügung.
  4. WAS MUSS MAN WÄHREND DER PANDEMIE BEACHTEN? Unser Immunsystem ist der beste Schutzschirm. Lesen Sie auch unter dem Blogbeitrag Immunsystem nach. Um unser körpereigenes Abwehrsystem zu unterstützen sollten Sie auf Ihre Vitamin D Ration achten, Zink und Vitamin C einnehmen. Und das täglich. Ein Arzt wird Ihnen die richtig Dosierung ausrechnen.
  5. VERGESSEN SIE MAGNESIUM NICHT - Magnesium wird im Körper zur Aktivierung von Vitamin D benötigt und bei diesem Prozess auch verbraucht. Das bedeutet, nehmen Sie mehr Vitamin D zu sich, sollten Sie auch auf die Magnesiumversorgung achten. Der Tagesbedarf an Magnesium beträgt für einen Erwachsenen etwa 400 mg. Wer über die Ernährung täglich diese Magnesiummenge aufnimmt, dürfte bei einer Vitamin-D-Supplementierung von bis zu 5.000 IE gut versorgt sein. Wer jedoch mehr Vitamin D einnimmt, sollte mit dieser höheren Vitamin-D-Dosis auch Magnesium einnehmen, und zwar zwischen 200 – 300 mg, je nach Magnesiumgehalt der Ernährung.
  6. ANS LICHT TROTZ VITAMIN D EINNAHME? Nehmen wir an, Sie supplementieren brav Ihr Vitamin D und versorgen Ihren Körper im Winter gut. Müssen Sie dann noch ans Licht? Die Antwort lautet ja, unbedingt. Weshalb? Licht fällt in Ihren Organismus durch die "Lichtschalter" Augen ein. Danach tritt es eine Reise durch Ihren Kopf an und wandert direkt in die Gehirnmitte zu einem Nervenknotenpunkt, dem Nucleus Suprachiasmatikus. Wissenschaftler sind sich sicher, dass hier der Sitz der inneren Uhr zu finden ist. Man könnte den Suprachiasmatikus auch als Masterclock bezeichnen, die nachgeordnete Postclocks (in vielen Organen und Organverbänden) dirigiert. Die Masterclock steuert all unsere Vitalfunktionen, die in einem hochkomplexen Zusammenspiel miteinander funktionieren. Sie müssen sich das vorstellen wie ein Akrobat in der Zirkuskuppel, wenn der Fänger nicht exakt zum richtigen Zeitpunkt in der Mitte ist, fällt der Springer ins Netz. Die innere Uhr aber kalibriert sich am Licht, denn unsere Genetik hat sich seit ca 2 Millionen Jahren unter Sonnerlicht entwickelt. Ohne Licht kommt Ihre innere Uhr aus dem Takt. Die Vitalfunktionen werden nicht mehr richtig gesteuert. Krankheiten wie Diabetes, Adipositas, Herzkreislaufprobleme können direkt damit korrelieren. In Ihrem Büro haben Sie tagsüber eine Luxzahl (Lux misst wieviel Licht bei Ihnen ankommt) von 500 bis maximal 800 Lux. Im Vergleich dazu verwöhnt Sie die Sonne an einem Sommertag mittags mit 120 000 Lux. Sie verstehen den Unterschied?
  7. WINTERDEPRESSION? Depressionsformen sind nicht leicht abzugrenzen. Allerdings unterscheidet sich eine Winterdepression von einer wetterunabhängigen Depression vor allem dadurch, dass Sie deutlich müder sind als normal. Denn wenn Sie nicht genug Licht abbekommen, schüttet die Zirbeldrüse das Schlafhormon Melatonin aus. Das Hormon hat die Fähigkeit in die Zelle zu diffundieren, wo der Botenstoff die Information weitergibt einzuschlafen. Morgens wenn helles, blaues Licht in Ihre Augen dringt, fährt die Zirbeldrüse Melationin zurück und das serotonerge System übernimmt. Sie werden wach und konzentriert. Gelangt zu wenig Lux Licht in Ihren Organismus bleibt der Melatoninspiegel hoch, Sie sind müde und abgeschlagen. Andere Depressionsformen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass Sie Schlafstörungen haben. Bei einer Winterdepression schlafen Sie tiefer und länger. Mehr zu diesem hochspannenden Thema in dem Buch Lichtbaden.  Bitte checken Sie auch die website www.lichtbaden.de, wo Sie konkrete Fragen zum Thema stellen können.

Zum Schluss ein genereller Tipp: Licht ist gratis, immer verfügbar und unmedikamentös. Nützen Sie dieses Geschenk der Natur täglich.

Sollten Sie noch Fragen haben, bitte mailen Sie uns unter info@devaproducts.com